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Quiz zu suffizienzorientierten Geschäftsmodellen (Master)

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Suffizienz als Geschäftsmodelle - Quiz

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Germany

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Quiz zu suffizienzorientierten Geschäftsmodellen (Master)
 

Quiz zu suffizienzorientierten Geschäftsmodellen (Master)Version en ligne

Suffizienz als Geschäftsmodelle - Quiz

par Charlotte
1

Suffizienz ist charakterisiert durch ...

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

2

Für ein suffizientes Konsumverhalten bestehen insbesondere folgende Herausforderungen:

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

3

Zu den 4 E als Ausprägungen suffizienter Unternehmensstrategien und Geschäftsmodelle gehören:

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

4

Folgende Ansätze zählen zur Entkommerzialisierung:

5

Was versteht man unter Green Demarketing?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

6

Welche Erfolgsfaktoren erscheinen bei suffizienten Geschäftsmodellen entscheidend?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

7

Welche Gründe könnten aus Unternehmenssicht relevant sein, um sich suffizienzorientieren Geschäftsmodellen zuzuwenden?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

Erläuterung

Suffizienz ist eine Dematerialisierungsstrategie, die mit veränderten Konsum- und Lebensstilen bei bewusster Reduktion des Ressourcenverbrauchs einhergeht. Dabei soll eine hohe Lebensqualität und Bedürfnisbefriedigung, jedoch ein geringerer materieller Einsatz erreicht werden. Wirtschaftswachstum und eine reine Decoupling-Strategie (Entkopplung des Wachstums vom Ressourcenverbrauch) werden kritisch gesehen, da dieser Ansatz Effizienzgewinne in den Mittelpunkt stellt und die für Suffizienz zentralen Fragen nach "Wieviel ist genug?" und "Welche Bedürfnisse sind wirklich wichtig und wie können wir sie vollständig anders befriedigen" in den Hintergrund rücken.

Zu den 4 E (Sachs 1993, Schneidewind & Palzkill 2011) zählen: Entschleunigung, Entkommerzialisierung, Entrümpelung (Reduktionsstrategie) sowie Entflechtung (Regionalisierungsstrategie). Erneuerbare Energien sind zwar typisch für suffiziente Geschäftsmodelle, aber keines der 4 E.

Zur Entkommerzialisierung zählen u.a. die Förderung von Tausch-, Teil- und Leihaktivitäten, Unterstützung der Eigenproduktion durh Konsumten sowie das Angebot von Ersatzteil- und Reparaturleistungen. Langlebige Produkte sowie verlangsamte Warentransporte würde man der Entschleunigung zuordnen, den Bezug regionaler Rohstoffe der Entflechtung.

Green Demarketing ist eine gezielte Marketing-Strategie zur Unterstützung suffizienter Geschäftsmodelle. Konsumenten werden zur Bedürfnisreflexion angeregt, um bestehende Konsumroutinen zu hintefragen. Insgesamt soll der Konsum bestimmter Produkte oder Ressourcen in nachhaltigere Bahnen (und auf das eigene, nachhaltige Angebot) gelenkt werden.

Zentrale Erfolgsvoraussetzungen für suffiziente Geschäftsmodelle sind ein überarbeitetes Angebotsspektrum (DL statt Produktverkauf, zusätzliche Services, andere Produkte, lokale Angebote, Schaffen von Infrastruktur etc.), die suffizenzorientierte Ausrichtung der eigenen Prozesse und Funktionen für Glaubwürdigkeit und Authentizität sowie die kommunikative Beeinflussung von Rahmenbedingungen, Wertvorstellungen und Konsummustern (z.B. 6 P: Politics, Public Opinion). Insgesamt erscheint eine Kombination aus attraktiven Konsumalternativen und Reflexionsangeboten zentral.

Gründe für das Interesse an suffizienzorientierten Geschäftsmodellen liegen in Differenzierungsmöglichkeiten, Kundengewinnung und -bindung der LOHAS-Zielgruppe, höheren Margen je Stück, zusätzlichen Umsätzen durch Dienstleistungen insbesondere in gesättigten Mörkten, Reduktion von Ressourceneinsatz und Kosten sowie Reduktion von Risiken in globalen Supply Chains und Stärkung der Resilienz.

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